VR Studie (VRMotorLearn)

Lernen wir besser nach Misserfolgen?
Einfluss von Virtual-Reality-basiertem sensomotorischen Mismatch auf die Effektivität motorischer Lernvorgänge

Eine weitere durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderte Studie der Klinik für Neurologie des Universitätsklinikums Jena befasst sich mit den Mechanismen des motorischen Lernens.

Warum machen wir diese Studie?

Wir wollen erforschen, wie wir dem Gehirn dabei helfen können, Bewegungsabläufe besser zu erlernen. Aus den gewonnenen Erkenntnissen erhoffen wir uns effektive Lernstrategien für das motorische Lernen entwickeln zu können. Anwendung soll dies letztlich bei erkrankten Patienten finden.

Wie läuft die Studie für Sie ab?

Die Studie dauert etwa 3,5 Stunden an einem Tag. Danach sind keine weiteren Vorstellungen notwendig. Die Aufwandsentschädigung beträgt 40 Euro.

Die Studie beginnt mit der Anfertigung einer Magnetresonanztomographie- (MRT-) Bildgebung des Schädels. Im Anschluss spielen Sie ein Wurf-Spiel mit einer Computer-Brille (Virtual Reality). Hierdurch sehen Sie direkt vor Ihren Augen eine virtuelle Umgebung, in der Sie die Übung durchführen – die „richtige“ Umgebung werden Sie dabei nicht sehen. Die Reaktion des Gehirns auf das virtuelle Wurf-Spiel untersuchen wir im Anschluss mit einer erneuten MRT-Aufnahme. Weiterhin wird Ihre motorische Lernfähigkeit mittels einer Zielübung mit der Computermaus am Computer untersucht. Begleitend werden noch kurze Fragebögen ausgehändigt.

Für weitere Infos finden sie nachfolgend einen Flyer zur Studie VRMotorLearn: